Was ist mir heiliger als Angst – Mein Manifest für ein selbstverantwortliches Leben
- Bea Cervinka

- vor 5 Tagen
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Ich erinnere mich an ein Leben voller Magie und Wunder, in dem der Mensch Teil der natürlichen Ordnung war und alle Wesen in ihrem Sein geachtet und geehrt wurden.
Ich erinnere mich an den Rhythmus von Licht und Dunkelheit, an den Atem des Waldes und das Summen der Bienen. An Stille zwischen den Jahreszeiten. Alles hatte seinen Platz, wie ein Netz, das dich auffängt, wenn du fällst.
Ich erinnere mich an eine Zeit, in der das Herz den Takt vorgab, nicht das Funktionieren. Eine Zeit, in der Körper, Seele und Erde miteinander sprachen und wir verstanden, wenn ein Windhauch von Veränderung flüsterte.
Wo Leben nicht in Zeit unterteilt wurde und Zeit in Geld getauscht wurde, sondern jeder seinen ureigenen Rhythmus von Entfaltung tanzen durfte.
Ich erinnere mich an eine Zeit, in der Natur Heilung versprach, wenn der Körper um Unterstützung bat und nicht Götter in Weiß Symptome wegzauberten, die dir den Weg in Zeiten des Überganges wiesen. In der Grün nicht mit Gift assoziiert wurde, sondern mit Lebenskraft, Nähren und Wachsen. In der Grün ein Versprechen war, dass der Körper, die Seele und die Welt ineinander verwoben sind. In der jede Pflanze, jeder Baum, jeder Stein eine Geschichte trug, dies sie uns erzählten, wenn wir still genug wurden, um zuzuhören.
Ich erinnere mich an eine Zeit, in der der Zyklus von Geburt, Wachstum, Reife, Tod und Neubeginn Sicherheit versprach, nicht Verlust. Eine Zeit, in der wir wussten, dass alles, was vergeht, Raum schafft für etwas Neues. Und dass jede Veränderung die Magie trägt, die uns immer wieder in die lebendige Ordnung zurückführt.
Ich erinnere mich an Dinge, denen bei ihrer Geburt eine Seele gegeben wurde. An Gegenstände, die atmeten, die ihre Zeit hatten und uns begleiteten, weil jedes Detail die Aufmerksamkeit und Sorgfalt seines Erschaffers ausstrahlte. An Möbel, Kleidung, Werkzeuge, an die man die Hand legte und den Puls des Lebens spürte. Qualität wog mehr als Quantität, und jedes Zerbrochene durfte repariert werden, bekam eine zweite Chance, statt einfach ersetzt zu werden.
Ich erinnere mich an Holz, das um Erlaubnis gebeten wurde, bevor es zu einem neuen Werkstück geformt wurde. An Bäume, deren Leben respektiert wurde, deren Jahresringe noch ihre Geschichte erzählen konnten. An Wälder, die nicht gänzlich abgeerntet wurden, um kurzlebige Dinge herzustellen, sondern in denen das Leben weiterfließen durfte, auch wenn Menschen darin wirkten.
Alles war verwoben. Alles lebte miteinander. Alles hatte seinen Wert, weil es aus Bewusstsein entstand und nicht aus Eile, aus Gewinn oder aus Gleichgültigkeit.
Ich erinnere mich an Räume, die eine eigene Stimme haben, in der Schwingung hörbar wird. Gebäude, deren Wände den Klang aufnehmen, die Resonanz weitertragen, sodass der Raum selbst mit uns spricht. Türen, Böden und Decken wirken wie Saiten eines Instruments, durch das Energie fließt, frei und ungebunden. In solchen Orten spürt man, dass jede Bewegung, jedes Wort, jede Entscheidung nachklingt, dass alles miteinander verbunden ist.
Ich erinnere mich an Häuser, die mit der Natur atmen, deren Materialien den Puls der Jahreszeiten aufnehmen, die Sonnenstrahlen leiten, die Lüfte führen und die Energie der Erde in den Raum fließen lassen. Alles ist Schwingung, alles ist Klang, alles ist lebendig. Räume, die uns tragen, Räume, die uns lehren, Räume, die uns erinnern an das, was wir sind, wenn wir zuhören und wahrnehmen. Deren Mauern atmen, deren Böden die Schritte aufnehmen und weitertragen, als hätten sie ein eigenes Gedächtnis. Räume, in denen Energie fließt, sich verteilt, sich vereint, ohne dass sie eingeengt wird. Möbel, die Resonanz erzeugen, Materialien, die Töne aufnehmen, wie ein Instrument, das auf die Menschen reagiert, die sich darin bewegen.
Ich erinnere mich an Musik, die aus dem Inneren kam, die die Schwingung des Moments einfing und uns in unsere Körper zurückholte. An Klänge, die nicht nur Ohren berührten, sondern das Herz, die Zellen, die Seele. Alles war lebendig, alles war verbunden. Jeder Ton, jede Bewegung, jede Berührung hinterließ Spuren im Gewebe des Raumes, im Körper und im Denken.
Es war eine Welt, in der Energie sich frei bewegen durfte, ungebunden an Form oder Zweck, nicht limitiert von Leistung oder Nutzen, sondern getragen von Präsenz, Aufmerksamkeit und Achtung. Alles war Resonanz, alles war Teil eines Netzwerks, das uns nährte, formte und in dem wir getragen wurden.
Ich erinnere mich an eine Welt, in der der Mensch Energien und Schwingungen wahrnahm und die Natur so formte, dass sie einem höheren Ziel diente. In der jeder Eingriff mit Bedacht geschah, kein Schnitt die Harmonie störte, sondern alles die Schönheit und Lebendigkeit der Welt verstärkte. Der Mensch wirkte wie ein Flussleiter: er lenkte, formte, unterstützte, ohne zu zerstören. Bäche, die neu flossen, Wiesen, die sich entfalteten, Wälder, die wuchsen, als hätten sie auf die Hand des Menschen gewartet. Alles war ein Tanz aus Absicht, Wahrnehmung und Respekt.
Ich erinnere mich an Sinnlichkeit jenseits von Sexualität. An Körper, die als freudvoll erlebt wurden, als lebendige Gefäße von Wahrnehmung, Genuss und Ausdruck. Kein Optimieren, kein Vergleichen, kein Richten. Nur Spüren. Nur Dasein.
Ich erinnere mich an Begegnung, in der Hingabe keiner korrekten Geschlechter-Betitelung bedurfte. Wo Männliches und Weibliches als Kräfte flossen, sich begegneten, sich ergänzten, sich wandelten. Nicht als Gegensätze oder im Versuch des Gleichseins, sondern als selbstverständlicher Ausdruck dessen, was die Seele gerade verlangt.
Nähe entstand aus Neugier, aus Vertrauen, aus dem Wunsch, das Leben im Anderen zu erkennen.
Ich erinnere mich an Berührung als Sprache. An Bewegung als Gebet. An Körper, die lachten, tanzten, ruhten und sich selbst genügten. Wie Wasser, das seinen Weg findet. Wie Wind, der nichts festhält und doch alles berührt.
In dieser Welt war Scham kein Maß für Haut oder Form, sondern für Achtung. Sie entstand nicht aus dem freizügigen Zeigen des eigenen, sondern aus dem Vergessen des Gegenübers. Und Liebe war was sie sein wollte, frei und getragen war von Respekt.
Ich erinnere mich an eine Welt, die von Geist durchdrungen war. Von Mystik und Magie. In der Entscheidungen nicht allein mit dem rationalen Verstand getroffen wurden, sondern in der die Zeichen gelesen, das Flüstern des Schicksals verstanden und der Weisheit der Ahnen vertraut wurde. Jeder Schritt, jede Handlung war eingebettet in einen unsichtbaren Rhythmus, der das Leben leitete. Die Sterne, der Wind, das Summen der Bienen, das Glitzern des Taues – alles war Botschaft, alles war Orientierung, alles war Einladung, der eigenen inneren Stimme zu folgen. Entscheidungen entstanden aus dem Lauschen, aus dem wahrnehmen, was sich zeigte, bevor Worte es benennen konnten. Alles war lebendig, alles war voller Sinn, alles war getragen von Geist und Seele.
Heute wähle ich bewusst, diesem Klang wieder zu lauschen. Ich wähle den Rhythmus, der in mir entsteht, und nicht den, der von außen diktiert wird. Ich wähle die lebendige Ordnung über künstliche Sicherheit, die Wahrnehmung über das Tun um des Tuns willen, das Fühlen über das Denken.
Ich erlaube mir, in den Übergängen zu verweilen, dort, wo etwas noch nicht greifbar ist. Ich vertraue dem Körper, der die Sprache der Seele spricht, und folge den leisen Hinweisen, die zeigen, wo Leben neu geordnet werden möchte. Doch dieser Weg ist nicht immer einfach in einer Welt, die so anders ist als meine Erinnerung:
Woran ich glaube
Ich glaube daran, dass jeder Mensch eine innere Wahrheit trägt, die nie verstummt, auch wenn sie ungehört blieb.
Ich glaube nicht an die Geschichten, die man uns über uns selbst erzählt. Nicht an die linearen Erklärungen, nicht an die bequemen Weltbilder. Die Erzählung vom Zufall, der angeblich unser Universum geschaffen haben soll, nicht daran dass die Erde aus dem Nichts entstanden ist und auch nicht daran, dass der Zufall den Menschen erschaffen hat, aus einer unbedachten Laune der Natur heraus.
Ich glaube daran, dass schöpferisches Bewusstsein einem Muster folgt.
Wer abseits des Mainstreams gräbt, findet andere Erklärungen: Der Mensch sei das Ebenbild Gottes, heißt es in der Bibel. Ich möchte jetzt nicht die Diskussion vom Zaun brechen, wer oder was ist Gott. Ich glaube, dass, wer auch immer unsere Herkunft nach dem heutigen Weltbild erfunden hat, mit dieser offiziellen Version das Licht in uns verleugnet und vertuscht, sodass wir nicht in unsere Kraft kommen und das Potential des Menschen, des Ebenbild Gottes sein zu dürfen, nicht leben können. Dennoch sehe ich die Menschen nicht als Opfer ihres Schicksals.
Ich glaube an höhere Mächte, die unsere Welt mit Liebe, Fürsorge und einer Aufgabe erschaffen haben.
Die heilige Geometrie erzählt ihre eigene Geschichte von der Entstehung der Welt: Von einem Bewusstsein, das sich selbst erfährt, sich ausdehnt und sich vervielfältigt – bis es eine Fülle der Formen erschafft, in der es sich selbst vergisst.
Ist das nicht viel näher an dem, was wir gerade auf der Welt beobachten?
Welche Aufgabe unserer Welt dabei zufällt? Wer kann das schon endgültig sagen? Vielleicht ist sie einfacher, als wir denken. Vielleicht geht es nur darum, ihre einzigartige Schönheit zu erkennen. Und das Leben zu feiern.
Doch trotz aller Überzeugungen glaube ich nicht, dass meine Wahrheit die Wahrheit eines anderen ersetzen soll.
Ich respektiere die Wahrheit eines Jeden. Wer kann schon wissen? Und erschafft nicht jeder sein eigenes Universum? Ich glaube an die Kraft der eigenen, inneren Stimme –und daran, dass sie jeder Mensch in sich trägt, auch wenn sie vergraben wurde.
Ich glaube daran, dass jeder seine eigene Wahrheit finden muss in einer Welt voller Eventualitäten
Ich glaube auch nicht an Wissenschaft. Genug Experimente zeigen, dass die reine Beobachtung das Forschungsergebnis verfälscht. Und ich glaube nicht, dass Vorgänge natürlich ablaufen, wenn sie auf einen einzigen zu untersuchenden Faktor reduziert werden. Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann auf der anderen Seite der Welt einen Orkan auslösen, heißt es. Stattdessen glaube ich an die Sprache des Universums:
Ich glaube daran, dass Planeten, Zahlen, Muster und Zeichen energetische Signaturen sind, die vom Großen aufs Kleine schließen lassen.
Astrologie, Numerologie, Chiromantie, Kartenlegen, Orakeln halten viele für reinen Aberglaube. Doch was wäre, wenn all das eine tiefe Weisheit in sich trägt, die vor vielen Jahrhunderten zum Alltag gehörte? Die wir systematisch vergessen, verschwiegen, ausgerottet und verlernt haben? Was, wenn das Lesen eines Geburtshoroskopes das Leben vereinfachen und der Rat der Runen die Entscheidung erleichtern würde? Ich habe die Kunst dieser Techniken kennenlernen dürfen und halte sie für vertrauenswürdiger als manches Geschichtsbuch.
Ich glaube weder an Politik noch an Medien, Geschichte, die Souveränität von Staaten noch ihrer Organe.
Zu viel habe ich gelesen, zu viel geforscht, erzählt bekommen, selbst erlebt oder mit eigenen Augen gesehen. Geschichte schreibt der Gewinner, unerwünschte Meinungen werden diskreditiert und mit Rufmord zum Schweigen gebracht, Politiker sind Marionetten der Geldgeber. Staaten und staatliche Organe werden als gelistete Firmen geführt und Medien...ach, lassen wir das Thema.
Genauso wenig glaube ich an den Teufel
Zumindest nicht das offizielle Bild, das uns als solcher verkauft wird.
Wer ist es, den wir Teufel nennen? Der Gehörnte, der ehemalige zauberkundige Naturgott, der uuuhhh böseböse mit dem Ziegengesicht dargestellt und dem auf dem Kopf stehenden Pentagramm von Satanisten verehrt wird? Wie niedlich.
Was ist dran an der Geschichte, dass sich Luzifer geopfert hat, den Menschen die Freiheit zu schenken, selbst entscheiden zu dürfen, was gut ist und was schlecht? Was ist dran an der Aussage, dass die Engel, die Gott schauen dürfen von seiner Herrlichkeit so überwältigt sind, dass sie gar nicht anders können, als in seinem Sinne zu handeln? Was, wenn wir Menschen die ersten sind, die einen freien Willen haben, weil sie in gewisser Weise von Gott getrennt wurden und was, wenn Luzifer derjenige ist, der sich opferte, um uns dieses Geschenk darzubringen? Dass er das Böse auf die Welt brachte, damit wir es erfahren können und uns aus FREIEM WILLEN dem göttlichen Prinzip zuwenden und nicht, weil es keine andere Wahl gibt?
Auch hier glaube ich, dass uns nicht die reine Wahrheit aufgetischt wird. Spiritualität wird gerne mit räucherstäbchenschwingenden, in weiß gekleideten Menschen gleichgesetzt, die ihren Namen tanzen. Doch sind es vielleicht die, die in ihr Innerstes geblickt haben? Sind es nicht die, die den Weg in die Dunkelheit gegangen sind, ihren Dämonen begegnet sind und diese besiegt haben, um jetzt in Frieden über sie zu herrschen? Ist Spiritualität nicht mehr, als regenbogenpupsende Einhörner zu channeln, sondern eher die Wahrheit aus sich selbst heraus zu entdecken? Eben die EIGENE Stimme wiederzufinden?
Was hat es mit dem Fall von Luzifer auf sich? Was ist, wenn die räucherstäbchen schwingenden Weißbrote genau diese Weisheit erkannt haben und in sich den unerschütterlichen Frieden gefunden haben, den sie jetzt leben und ausstrahlen? Allerdings gilt es auch hier zu unterscheiden zwischen dem, was sie darstellen möchten und dem, was sie tatsächlich in sich tragen. Manch einer möchte gerne heilig sein und ist auch nur getrieben von der Angst, etwas falsch zu machen...
Ich glaube nicht mal daran, dass Materie fest ist, nur weil unsere Augen sie so wahrnehmen
"Wenn Sie die Geheimnisse des Universums entdecken wollen, denken Sie in Begriffen wie Energie, Frequenz und Schwingung"
soll Nikola Tesla gesagt haben.
Ans WLan glauben, aber nicht an die Energiebahnen des Körpers. Musik aus dem Lautsprecher hören, aber nicht zur Eigenschwingung der Erde tanzen wollen.
Wie konnten Kathedralen in den Himmel wachsen angeblich ohne jegliche Kenntnisse von Statik, nur auf der Basis der musikalischen Harmonielehre? Wer hat schonmal eine nicht-newtonsche Flüssigkeit zu Frequenzen auf einem Lautsprecher tanzen sehen? Sind wir überhaupt mehr als das? Eine nicht-newtonsche Flüssigkeit, die zur Schwingung der Erde tanzt und einen eigenen Willen leben darf. Wie lustig wäre denn das?
Warum lassen irische Krafttürme Pflanzen um ein drittel höher wachsen ganz ohne Dünger? Warum lassen mit einem statischen elektromagnetischen Feld behandelte Forelleneier Fische entstehen, die resistent gegen sämtliche Zuchtkrankheiten sind, ganz ohne Medikamente? Warum warum? Und warum wird dieses Wissen nicht in als Basis an Schulen vermittelt???
Auch glaube ich nicht, dass die moderne Medizin der Weisheit letzter Schluss ist
Weniger als 2% aller Bakterien sind für Krankheiten verantwortlich. Vielmehr sind sie hilfreiche Unterstützer für Menschen, Pflanzen und Böden. Damit lässt sich der Desinfektionswahnsinn, der vor einigen Jahren herrschte, deutlich in Frage stellen.
Doch was definitiv nicht hilfreich für den menschlichen Körper ist, sind Umweltgifte, Plastik, synthetisch hergestellte Medikamente oder chemische Zusätze in unserer Nahrung.
Deshalb tue ich, was ich tue:
Ich wähle meine Wahrheit, auch wenn meine Stimme zittert.
Ich wähle meine Vision, auch wenn mein Herz pocht.
Ich wähle mein inneres Wissen, auch wenn alte Programme flüstern, ich solle klein bleiben.
Ich wähle Liebe vor Kontrolle. Mut vor Perfektion. Lebendigkeit vor Sicherheit. Fülle vor Anpassung. Tiefe vor Lärm. Wahrhaftigkeit vor Rollen.
Ich wähle meinen Weg, auch wenn niemand ihn vorher gegangen ist.
Ich wähle meine Stimme, selbst wenn sie ungeübt klingt.
Ich wähle meine Magie, auch wenn sie nicht jedem erklärbar ist.
Ich verneige mich vor dem Teil in mir, der nie aufgehört hat zu hoffen, zu träumen, zu spüren, zu wissen. Ich folge dem Ruf, der leiser ist als Angst, aber wahrer.
Ich gehe den Weg, den nur ich gehen kann. Und ich gehe ihn jetzt.
Ich glaube daran, dass Heilung dort beginnt, wo wir uns selbst begegnen – ohne Masken, ohne Rollen, ohne Erwartungen. Ich glaube daran, dass wir uns erinnern dürfen, wer wir waren, bevor die Welt uns sagte, wer wir sein sollen. Ich glaube an Zyklen, an Tiefe, an Wandlung. An die Magie des Alltags, die Kraft des Herzens und an die Weisheit, die in jedem von uns schläft. Und ich glaube, dass Mut nicht laut ist, sondern leise – ein beständiges inneres Nicken.
Welche Prinzipien mich leiten
Ich folge der Wahrheit, nicht dem Lautesten.
Ich folge dem Körper, nicht der Konditionierung.
Ich folge der Sehnsucht, nicht der Angst.
Ich folge der Einfachheit, nicht der Kompliziertheit.
Ich folge dem Rhythmus der Natur, nicht dem Tempo der Welt.
Ich folge der Tiefe, auch wenn der schnelle Weg lockt.
Und ich folge der Liebe – auch in Momenten, in denen sie Mut erfordert.
Ich stehe für Klarheit statt Chaos.
Für innere Freiheit statt äußerer Anpassung.
Für Wege, die sich richtig anfühlen, auch wenn sie nicht leicht sind.
Ich stehe für Frauen, die genug von „zu viel“ und „zu wenig“ haben.
Ich stehe für Räume, in denen man atmen kann, fühlen darf, wachsen will.
Für eine Spiritualität, die erdet, statt abhebt.
Für ein Leben, das von innen nach außen entsteht – nicht umgekehrt.
Meine Werte, die mich führen und halten entsprechen dem Wichtigsten in meinem Leben: N-A-T-U-R-E
Natürlichkeit
Achtsamkeit
tiefe Verbundenheit
Ursprünglichkeit
Respekt und
Ehrlichkeit
Ich will keine Floskeln hören, um mich gut zu fühlen. Wenn es nichts zu sagen gibt, klingt die Stille friedlicher als jede Schmeichelei. Ich will spüren, wer du bist, wissen, wie es dir geht. Nicht um höflich zu sein, sondern zu wissen, wo du stehst und was du trägst. Wohin dein Weg führt und von wo du kamst. Welche Tränen ungeweint blieben und wo zuviel gejammert wurde über Nichtigkeiten. Vor mir musst du nichts verstecken, alles hat seinen Sinn und alles darf da sein. Du bist willkommen, so wie du bist.
Was ich verwirklichen will
Ich will eine Welt erschaffen, in der Menschen ihren inneren Kompass wieder finden und Räume halten, in denen Mut wächst, weil Wahrheit individuell sein darf.
Ich will Geschichten erzählen, die erinnern und nicht belehren.
Ich will Wege sichtbar machen, die schon längst im Inneren schlummern und zeigen, dass Selbstbestimmung kein Luxus ist, sondern ein Geburtsrecht. Und ich will, dass meine Arbeit Funken versprüht, die anderswo ein Feuer entzünden.
Dafür gestalte ich Räume, in denen Energie spürbar wird. Räume, die atmen, klingen, fließen. In denen Menschen den eigenen Rhythmus wiederfinden und die Schwingung der Natur erleben dürfen.
Meine Arbeit richtet sich nach Resonanz, nach der feinen Kommunikation zwischen Körper, Geist, Raum und Natur. Ich höre die Impulse der Erde, das Wispern der Ahnen, die Schwingung von Holz und Stein, die Melodie des Lichts auf Blättern und Wasser. Diese Wahrnehmung prägt die Räume, die ich schaffe, und die Begegnungen, die darin stattfinden. Alles, was ich tue, folgt einem natürlichen Takt, einer Ordnung, die nicht von außen diktiert wird, sondern aus dem Innen erwächst.
In meinem Alltag lasse ich mich vom Rhythmus der Natur führen. Ich lausche dem Summen der Bienen, den Winden, den Jahreszeiten, und ich ordne mein Handeln danach. Ich koche, pflanze, baue und gestalte mit dem Ziel, Harmonie zu fördern – für mich, die Menschen und alle anderen sichtbaren und nicht sichtbaren Wesen.
So entsteht ein Lebensfeld, das die natürliche Ordnung ehrt. Ein Feld, das Heilung, Wachstum und Resonanz zulässt. Ein Feld, in dem die Sprache des Körpers, die Weisheit der Seele und die Stimme der Natur miteinander sprechen dürfen. Hier darf das Alte sich lösen, das Neue kann sich zeigen, und jeder Atemzug wird Teil eines größeren Musters – eines Musters, das wir fühlen, begreifen und in dem wir selbst Teil werden.
Ich lade dich ein, dich von dieser Perspektive leiten zu lassen – in deinem Zuhause, in deinen Ritualen, in den Begegnungen mit Menschen, Pflanzen und Tieren. Lausche auf die Schwingung, spüre Resonanz, erlebe, wie das Leben in dir und um dich herum in Einklang kommen möchte. Ich begleite dich gerne dabei.







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