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Mein Motto für 2026: Zurück in die lebendige Ordnung!

Schon lange habe ich gespürt, dass mein Unternehmensclaim nicht mehr so richtig zu meinem aktuellen Angebot gepasst hat: "Wir fangen da an, wo die Schulmedizin aufhört", war zwar inhaltlich richtig, aber traf nicht mehr ins Herz. Zu sehr hatte ich mich im letzten Jahr mit parawissenschaftlichen Themen befasst, die hauptsächlich in Richtung Energieheilung abzielten, aber doch viel tiefer gingen als "Heilung" alleine vermuten lässt.


Ich spürte, mein bisheriger Wunsch, der Geißel Krankheit mit alternativen und traditionellen Methoden entgegenzutreten, war noch immer mein Antrieb, aber traf den Kern meines Wirkens nicht zu 100%. Ich wünschte mir eine wahrhaft gesunde Welt, besser konnte ich es nicht ausdrücken, aber war Gesundheit das passendste Wort? Wohlbefinden und Glückseligkeit für alle Wesen traf es schon besser, doch klang zu sehr nach Regenbögen-pupsenden Einhörnern. Auch das war nicht ich. Also wo um Himmels Willen versteckte sich denn bloß der Kern meines Wirkens?


Die Antwort darauf gaben mir...Na, jetzt darfst du mal raten😉

Wenn du mir schon länger folgst, kommst du bestimmt leicht drauf, wenn du ganz neu in meinen Blog gehüpft bist, wirst du vielleicht verwundert sein: Es waren meine Honigbienen. Sie sind der Ursprung und Motor meines Unternehmens, nicht (nur) im Sinne von "ich verkaufe meinen Honig, sondern vielmehr als Inspirationsquelle. "Wie das denn?" fragst du jetzt? Also, lass es mich erklären:


Was bedeutet „lebendige Ordnung“?


Es gibt eine Ordnung jenseits dessen, was du gelernt hast, wie Leben zu funktionieren hat. Und dein Körper kennt sie.

Lebendige Ordnung ist das Prinzip, nach dem sich Leben selbst organisiert und immer wieder auf Erhalt, Verbesserung und Erneuerung ausrichtet, sollte es mal von seinem ureigenen Gleichgewicht abweichen. Es folgt dabei den immer gleichen Zyklen und wirkt kontinuierlich und verlässlich oft lange bevor ein Umbruch sichtbar wird.


Ich begegne ihm jeden Tag bei meinen Honigbienen: Sie stehen für Themen wie Wachstum, Fülle, Ernte, Tod, Regeneration und Neubeginn. Jede Entwicklung folgt diesen Stufen, die wir uns von der Natur abschauen können: Alle Materie zerfällt irgendwann, das ist der Lauf der Dinge. Auch unser Körper ist diesem Kreislauf unterworfen, wir werden geboren, wachsen auf, irgendwann trägt vielleicht auch unser Leben Früchte und irgendwann nimmt Mutter Erde unseren Körper wieder auf, um etwas neues daraus zu formen. Wenn du an irgendeinem Punkt feststeckst und deine Entwicklung blockiert ist, kann dir die Biene mit ihrer Kraft helfen, neue Wege einzuschlagen oder neue Entwicklungen anzustoßen, um den harmonischen Kreislauf wiederherzustellen.


Ein Bienenvolk findet somit seinen natürlichen Rhythmus aus sich heraus. Als Imkerin begleite ich meine Bienen, beobachte sie, lenke sie sanft, gebe ihnen Raum, wo sie ihn brauchen und reguliere nur im Notfall. Bewegung, Rückzug, Wachstum und Ruhe entstehen in der Regel von ganz alleine ohne unsere Eingriffe und wenn ein Ungleichgewicht im Volk entsteht, sucht das System nach Ausgleich. Ordnung und Reorganisation sind natürliche Prozesse des Lebens und auch für uns Menschen gelten diese universellen Regeln.


Der Körper als Teil dieser Ordnung

Der menschliche Körper trägt eine untrügbare innere Intelligenz. Er reagiert auf das Leben, das wir führen. Auf Entscheidungen, die wir treffen, auf das, was wir fühlen. Und auf das, was wir lange übergehen. Was sich als körperliches Symptom zeigt, ist oft nichts anderes als der Ausdruck einer inneren Bewegung. Der Körper macht spürbar, wo etwas neu in Ordnung kommen will.

Wenn wir lernen, auf die Signale unseres Körpers zu hören, beginnen wir, die lebendige Ordnung in uns selbst zu erkennen. Ein Ziehen, ein Druck, ein seelisches Unwohlsein – all das sind Hinweise darauf, wo Energie stagniert, wo ein innerer Rhythmus aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wer aufmerksam ist, kann diese Signale als Einladung verstehen, einen Schritt zurückzutreten vom Alltag, zu reflektieren, neu zu ordnen, zu regenerieren.


So wie das Bienenvolk seinen Rhythmus selbst findet, besitzt auch unser Körper eine innere Weisheit, die uns auf den Weg zurückführt, den unsere Seele für uns vorgesehen hat. Wir müssen nur lernen, sie als Sprachrohr zu verstehen, ihr bedingungslos zu vertrauen und vor allem zuzuhören. Lebendige Ordnung entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Wahrnehmung, Hingabe und kleine, bewusste Schritte.


Warum „zurück“?

Viele Menschen haben gelernt, sich von dieser Ebene zu entfernen. Aus Rücksicht, Anpassung, Pflichtgefühl, aus dem Wunsch nach Anerkennung und Liebe heraus.

Mein letztes Weihnachten hat mir dies wieder schmerzhaft vor Augen geführt: Glitzernde Dekorationen, strahlende Lichter, perfekt inszenierte Szenen – alles wirkte äußerlich wunderschön, aber innerlich spürte ich die Sehnsucht nach echtem Kontakt, nach Stille und dem wahren Geist des Festes. Zwischen all dem schönen Schein erkannte ich, wie sehr sich unser Alltag von der lebendigen Ordnung entfernt hat, nach der meine Seele sucht.


Der wahre Sinn von Weihnachten liegt nicht in glänzenden Oberflächen oder in inszenierter Perfektion. Er zeigt sich in den Kräften, die tiefer wirken: im Stern, der Orientierung schenkt und den Weg nach innen weist; im Weihnachtsmann, der das Geben und Empfangen in Balance hält; im Schnee, der die Welt still werden lässt und Raum für Besinnung öffnet. Es sind diese uralten Zeichen und Symbole, die unsere innere Ordnung berühren, unsere Sinne öffnen und uns wieder in Einklang bringen – weit über glitzernde Dekoration oder perfekt inszenierte Oberflächen hinaus.

Genau diese Erfahrung hat mir gezeigt: Das Zurückfinden zu dieser lebendigen Ordnung ist nicht nur eine Idee, sondern eine Haltung, die unser Leben und unsere Seele tief berührt und nährt. Doch der Weg zurück in die lebendige Ordnung beginnt meistens unbemerkt und leise. Er führt durch Phasen der Unsicherheit und oft nahe an die Grenze des innerlichen Zusammenbruchs. Und er verlangt Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

"Zurück in die lebendige Ordnung" meint in diesem Zusammenhang also kein romantisches Zurück in frühere Zeiten, sondern beschreibt eine Rückverbindung zur eigenen Wahrnehmung. Zum eigenen inneren Rhythmus und der körpereigenen Weisheit, das sich meldet, wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.


Warum jetzt?

Der Jahresbeginn und das Fest von Imbolc sind seit jeher Symbole für Neubeginn und Aufbruch. Wo die Welt noch still zu sein scheint, bereitet sich im Verborgenen schon das Leben auf die neue Saison vor. Samen liegen bereit, verborgen unter der Erde, während erste Sonnenstrahlen sie wärmen und die Richtung des Wachstums vorgeben. Genau wie diese Naturzyklen laden auch die energetischen Rhythmen des Jahres dazu ein, innezuhalten, auszurichten und Neues zu beginnen.

Unsere Seele sendet uns ähnliche Impulse. Innere Unruhe, körperliche Reaktionen oder subtile Sehnsüchte sind Signale dafür, dass etwas Aufmerksamkeit braucht, dass ein Teil von uns zurück in den eigenen Rhythmus finden möchte. Wer diese Hinweise ernst nimmt, erkennt den Moment, in dem die Rückkehr zur lebendigen Ordnung nicht nur möglich, sondern dringend notwendig ist.


Mein Wirken hat sich an diesem Punkt geklärt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu lauschen, bewusst zu handeln und kleine Schritte zu setzen – Schritte, die uns wieder in Einklang bringen, unsere innere Ordnung spürbar machen und das neue Jahr mit Klarheit und Lebendigkeit beginnen lassen. Ich begleite Menschen dabei, sich wieder in diese lebendige Ordnung einzufädeln. Dorthin, wo Körper, Wahrnehmung und inneres Wissen miteinander sprechen und dorthin, wo Heilung als natürlicher Prozess verstanden wird, nicht als Ziel.

Die Bienen waren meine langjährigen, geduldigen Lehrmeister. Ihre überlieferten Mythen quer durch die Geschichte der Hochkulturen verbinden stets Tod und Geburt, Leben und Sterben, Erschaffen und Vergehen. Sie sind Mittler der Welten, des Lichtes und der Materie und prägen somit einen zyklischen Zeitbegriff – Geburt, Leben, Tod, Wiedergeburt, in dem übergeordnete kosmische Vorgänge (z. B. der Jahreslauf) mit dem menschlichen Leben in Verbindung gebracht werden. Sie sind nicht nur meine Inspiration und Krafttiere, sie sind als Hüter der Schwelle das lebendige Vorbild meiner Arbeit.


Abschluss – Einladung zum Mitgehen

Wenn du spürst, dass auch in dir Impulse nach Ordnung, Rhythmus und Lebendigkeit warten, dann lade ich dich ein, ihnen bewusst Raum zu geben. Lausche, beobachte, folge den kleinen Zeichen deines Körpers und deiner Seele – sie wissen oft, was wir selbst noch nicht klar erkennen.

In meinem Seelenatelier und meinen Jahreskreis-Impulsen gebe ich diesen Impulsen einen sicheren Raum: Wir entdecken gemeinsam, wie du dich wieder in deine eigene lebendige Ordnung einfädelst, deine Wahrnehmung schärfst und die Weisheit deines Körpers aktiv nutzt. Es geht nicht darum, etwas zu optimieren oder dich irgendwo hinzucoachen, sondern zu erkennen, was schon in dir vorhanden ist und darauf zu vertrauen.


Möge 2026 ein Jahr werden, in dem wir gemeinsam Schritt für Schritt zurückfinden – zurück zu dem, was uns nährt, uns Klarheit schenkt und uns in Einklang bringt. Lass uns diesen Weg bewusst gehen und die kleine, aber kraftvolle Ordnung des Lebens in uns selbst wieder spürbar machen.

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