Ich hab meinen Monkeymind in Rente geschickt. Meine Kunden danken es mir
- Bea Cervinka

- 17. Apr.
- 6 Min. Lesezeit
Ich habe immer gewusst, dass es mehr gibt.
Mehr als das, was die Augen sehen. Mehr als das, was sich messen lässt. Mehr als das, was ein Labor beweisen und ein Arzt diagnostizieren kann. Mit dieser Ahnung habe ich mich auf die Suche gemacht nach Antworten, die mein Verstand verstehen kann und die trotzdem tiefer reichten als das, was ich bis zu diesem Zeitpunkt kennengelernt hatte. Ich begann 2010 Ausbildung für Ausbildung zu absolvieren, Methode für Methode zu lernen, immer mit dem Wunsch, für jeden Menschen, der zu mir kommt, die richtige Antwort parat zu haben.
Bis ich irgendwann merkte: Die Antworten, die ich suchte, lassen sich nicht mit dem Verstand finden und nicht mit den Ohren hören. Sie liegen in der Stille - in der Stille zwischen zwei Sätzen, zwischen zwei Atemzügen. Zwischen zwei Blicken.
Und um diese Stille zu hören, musste zuerst mein Monkeymind schweigen.
So lernte ich, der Stimme zu lauschen, die in der Stille zwischen uns spricht. Einer Stimme, die älter und weiser ist als jede Diagnose, die je ein Mensch erdacht hat.
Wie das ging, erzähle ich dir hier.
Wie ich losgelassen habe, was ich am meisten wollte — und das größte Wunder meines Lebens erlebte
Es begann mit einer Idee, die aus purer Liebe geboren wurde.
Wir setzen die Pille ab und werden Kinder bekommen. So selbstverständlich, wie man ein Fenster öffnet, wenn es im Zimmer zu warm wird. Wir hatten geheiratet, ein Haus gekauft, alles war rosarot — und das Einzige, was noch fehlte, war das Getrappel kleiner Kinderfüße. Doch wo der Bestellknopf war, hatte uns bis dahin allerdings keiner gezeigt.
Natürlich taten wir, was man tut, um Kinder zu kriegen, aber nach einem Jahr wussten wir, dass irgendetwas anders lief, als wir uns das vorgestellt hatten. Also gingen wir zum Arzt. Der schickte uns weiter. Zur Kinderwunschklinik. Klingt romantisch, ist es aber nicht.
Was dann folgte, war eine Geschichte aus Untersuchungen, Diagnosen und Behandlungen, jede eine Stufe tiefer als die vorige.
Die erste Untersuchung brachte die Diagnose: Endometriose — ohne OP geht gar nichts. Also OP. Kurz danach Diagnose zwei: Insulinresistenz mit der Folge, dass kein Eisprung stattfand — die Lösung hierfür waren Tabletten. Diagnose drei: Mein Körper kann Spermien abtöten — die Spermien wurden also direkt in die Gebärmutter eingesetzt. Nach zwei Wochen blieb tatsächlich die Periode aus, wir sahen einen Punkt auf dem Ultraschall und waren im siebten Himmel. Drei Monate später war kein Punkt mehr da. Der Embryo hatte sich nicht weiterentwickelt. Wir knallten aus dem Himmel auf den harten Asphalt der Wirklichkeit.
Vierte Diagnose: eine Immunreaktion, die dazu führte, dass mein Körper den Embryo abstieß. Die Empfehlung war klar: künstliche Befruchtung. Ich besorgte also alle Medikamente, gab dreihundert Euro aus, wechselte sogar die Krankenkasse.
Und dann saß ich da, mit allem, was ich brauchte, um unser Glück endlich erzwingen zu können.
Zurück in die lebendige Ordnung
Wir saßen im Auto, die Medikamente im Schoß, alles beisammen, was wir brauchten.
Und plötzlich war da diese Frage im Kopf: Was mache ich hier eigentlich?
Ich lebte so naturnah wie möglich, ernährte mich einigermaßen gesund — und jetzt saß ich hier und wollte meinem Körper befehlen, etwas zu geben, was er gerade nicht geben kann. Ich hatte mich so weit von mir selbst entfernt, dass ich es erst in diesem Moment bemerkte. Mitten auf einem Parkplatz, mit einer Tüte voller Medikamente, die ich nie nehmen würde.
Wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Und das musste ich akzeptieren können.
Was danach kam, war kein Ritual, keine Methode, kein neues Programm. Das Leben ging weiter. Das war kein großer Aufschrei und keine Erleuchtung bei Vollmond. Nur die einfache Erkenntnis: Ich befinde mich vollständig außerhalb der lebendigen Ordnung. Außerhalb von dem, woran ich glaubte und wie ich lebte.
Also ließ ich los. Mein Körper hatte die ganze Zeit gesprochen. Er hatte sich gewehrt, gebremst, Zeichen gesetzt, die ich als Versagen deutete. Mein Wunsch und die Vorstellung davon, wie mein Leben auszusehen hatte, entsprach einfach nicht dem, was das Schicksal für mich vorgesehen hatte. Etwas anderes wartete, das ich noch nicht sehen konnte, solange ich so verbissen auf das Eine starrte.
Also begannen wir, zwei Räume in unserem Haus zu renovieren. Ich gründete mein Unternehmen und startete in ein neues Abenteuer, das größer war als mein Plan. Es führte mich zurück in die lebendige Ordnung und zurück zu dem Vertrauen, das entsteht, wenn man aufhört zu kämpfen — und anfängt zuzuhören.
Diese neue Reise erfüllte am Ende genau den Wunsch, mit dem ich losgelaufen war. Nur nicht so, wie ich es geplant hatte. Denn bei der Eröffnungsfeier meines Unternehmens wusste ich es bereits und neun Monate später hielten wir unseren ersten Sohn im Arm. Ohne künstliche Befruchtung, ohne Medikamente.
Die Schwangerschaft war der Beweis: Was sie möglich gemacht hatte, war nicht Medizin und nicht Methode. Es war das Schweigen des Affengeistes — und das Vertrauen in etwas, das erst hörbar wird, wenn er endlich still ist. Während meiner schamanischen Ausbildung fand ich den Schlüssel, der diese Erkenntnis auch für meinen Verstand greifbar machte: Sie kam aus einer Überlieferung, die älter ist als jede Methode, die ich je gelernt hatte:
„Es zeigt sich, wenn du die Runen befragst, dass es das Beste ist, zu schweigen."
Nicht raten. Nicht analysieren. Schweigen — als aktiver Akt. Und als das Klügste, was man tun kann.
Was diese Erkenntnis mit meiner Arbeit gemacht hat
Wir fangen da an, wo die Schulmedizin aufhört. Das war lange Zeit mein Claim, der meine Arbeit unterstrich und auch heute noch gilt. Nicht weil ich gegen die Schulmedizin bin — sondern weil sie eine andere Sprache spricht. Sie untersucht, diagnostiziert, behandelt. Sie sucht die Ursache im Messbaren. Das hat seinen Platz. Aber es gibt Momente, in denen der Körper etwas sagt, das kein Labor abbilden kann. In denen die Erschöpfung tiefer sitzt als Schlafmangel. In denen die Antwort nicht in einer Tablette wartet, sondern in der Stille, die entsteht, wenn man endlich aufhört zu suchen.
Genau dort fange ich an.
Wenn jemand zu mir kommt, stelle ich keine Diagnose. Ich stelle eine Frage — aber nicht laut, nicht an den Kunden. Ich stelle sie in meine innere Stille hinein: Was braucht dieser Mensch wirklich, um den Weg zurück zu sich selbst zu finden?
Ist es die Trommel, die den Geist in andere Schichten trägt? Das Runenorakel, das ausspricht, was der Verstand noch nicht fassen kann? Das Emotionscode-Healing, das dort ansetzt, wo Worte nicht hinreichen? Manchmal ist es eine Kombination. Manchmal überrascht mich die Antwort selbst:
Als ich mein Advents-Arkanum — meinen digitalen Adventskalender — mit einer Runenlegung abschloss und sie verloste, ahnte ich nicht, wer gewinnen würde. Es war eine Frau, die ich bereits von Präsenz-Veranstaltungen kannte. Beim Videocall erzählte sie mir kurz, was sie bewegte: ihr war gekündigt worden, nichts Neues war in Sicht.
Ich hätte ihr Mut zusprechen können. Ratschläge geben. Den Verstand einschalten.
Stattdessen legte ich die Runen — und ließ sie sprechen.
Was sie erzählten, überraschte uns beide. Eine Geschichte von Vertrauen, von Zuversicht, vom Getragensein im Geben und Nehmen. Die Botschaft war klar: Sie durfte darauf vertrauen, dass ein Geschenk auf sie wartet — und dass in einem neuen Job mehr von ihr gefragt sein würde, als ihr bisher erlaubt war zu geben.
Mein Verstand hatte geschwiegen. Die Runen hatten gesprochen. Und die Wahrheit, die im Raum stand, gehörte keinem von uns — sie war einfach da.
Spuren der Stille
Was meine Kundin selbst zu der Runenlegung sagt:
„Die Begegnungen mit Bea sind voller Mystik und Magie, bringen viele Impulse und Inspirationen mit und wirken nachhaltig auf Körper, Geist und Seele. Bea ist eine herrliche Mischung aus spiritueller Begleiterin, wilder Frau, bodenständiger Ratgeberin und kreativem Vorbild. Eine Schamanin mit Herz und Hirn, mit Tradition und Vision, und sie schafft mit ihrem Wirken einen Raum voll Vertrauen."
Tanja erlebte etwas Ähnliches:
„Wenn Veränderungsprozesse nicht mehr aufzuschieben sind, mit dem Kopf aber unlösbar — dann ist eine Sitzung bei Bea ein wichtiger Schritt. Mit ihrer sensiblen und einfühlsamen Art hat sie es geschafft, dass ich einen Quantensprung vollziehen konnte."
Und eine weitere Kundin, die anonym bleiben möchte:
„Der Schlüssel liegt in der Intuition, die ich viel öfter nutzen und hören sollte. Diese und weitere Erkenntnisse — nachvollziehbar, annehmbar, herzöffnend."
Wenn du spürst, dass die Antwort, die du suchst, nicht in der nächsten Diagnose wartet — sondern irgendwo in der Stille, die du dir noch nicht erlaubt hast —dann weißt du bereits, wo dein Weg beginnt. Und ich weiß, wie wir ihn gemeinsam gehen können.
Vielleicht ist es das Runenorakel, das dir Antworten bringt, die dein Verstand alleine nicht findet. Vielleicht ist es das Seelenatelier, mein monatlicher Begleitkreis, der dich durch den Rhythmus des Mondes trägt — mit Audioreisen, die dich einladen innezuhalten, wenn der Alltag dich längst wieder verschluckt hat. Vielleicht sind es die Jahreskreisreisen, die dich zurück in den Takt der Natur führen. Oder ein persönliches bee yourself Coaching, in dem wir gemeinsam lauschen, was dein Leben dir gerade sagen will.
Alle Wege führen zum selben Ort: zurück zu dir.
Schau gerne auf meine Angebotsseite — oder schreib mir einfach. Manchmal reicht ein erstes Gespräch, um zu spüren, ob es passt. Denn das Schweigen in dir steckt voller Antworten, die darauf warten, von dir gehört zu werden.



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